SV Eintracht Schmidmühlen
SV Eintracht Schmidmühlen

Jahreshauptversammlung 2021

Wie bereits im letzten Jahr fand die Jahreshauptversammlung des Sportvereins auch heuer pandemiebedingt unter freiem Himmel statt. 1. Vorsitzender Markus Hummel konnte dazu mehr als 50 Mitglieder begrüßen. Nach den Formalitäten gab er einen detaillierten Bericht über die Arbeit des Vorstands ab.  Aufgrund des ruhenden Spielbetriebs wurde die Zeit vorwiegend für Renovierungs- und Aufräumarbeiten genutzt.

Zunächst musste ein Wasserschaden reguliert werden, welcher aufgrund eines defekten Ventils an einem Boiler entstanden war.  Mit Hilfe der BFV-Sozialstiftung und des Marktes kam man mit einem blauen Auge davon.  Auch bei der Heizung trat ein defekt auf, welcher mit Hilfe von Peter Gürtler repariert werden konnte. Die 1. und 2. Mannschaft strich große Teile der Räumlichkeiten neu und mit Hilfe von Alexander Huttner und Uwe Humml wurde die Decke in der Dusche erneuert. Die Fußballtore wurden durch Uli Roidl geschweißt und mit neuen Netzen versehen.  In mehreren Aufräumaktionen wurde das komplette Gelände entrümpelt, Sträucher geschnitten und das Terrassenpflaster gereinigt. Der Hauptplatz wurde durch eine Firma neu eingesandet, was ebenso wie die neue Flutlichtanlage Kosten in Höhe von mehreren tausend Euro verursachte. Die Brauerei Bruckmüller stellte neue Terrassenmöbel und Sonnenschirme zur Verfügung. Zu guter Letzt fertigte Mitglied Helmut Eckmeder kostenlos einen neuen Grill, welcher beim Sportverein in den Sommermonaten im Dauereinsatz ist. Auch die über der Gaststätte gelegene Wohnung wurde 2020 neu vermietet.

In den kommenden Monaten stehen noch verschiedene kostenintensive Investitionen an.  Der Sandplatz soll mit einer neuen Drainage versehen werden.  Im Anschluss wird der Oberbau erneuert. Der Ballfangzaun am Sportheim wird ebenfalls ersetzt. Im Bereich des Bachvolleyballfeldes wird durch die 1. und 2. Mannschaft ein Teil gepflastert, um das Umfeld pflegeleichter zu gestalten.

Bedingt durch Corona konnten alle traditionellen Veranstaltungen des Vereins nicht stattfinden. Bedenkt man, dass der Verein nur einen Bruchteil seiner Einnahmen durch die familienfreundlichen Beiträge abdeckt, war dies ein herber Verlust. Die eigenbewirtschaftete Gaststätte war vom 01.11.20 an für 7 Monate geschlossen. 

Diese finanziellen Ausfälle waren im Anschluss auch das große Thema beim Bericht des Kassiers.  Johannes Lautenschlager berichtete von einschneidenden Verschiebungen innerhalb der Posten ideeller Bereich, Vermögensverwaltung, Zweckbetrieb, wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb und den ertragsneutralen Posten. Beim Zweckbetrieb Sport waren die Ausgaben, auch aufgrund des lobenswerten Gehaltsverzichts der beiden Trainer Fabian Klieber und Holger Fleck entsprechend niedriger. Durch einen Spendenaufruf von 1. Vorsitzendem Markus Hummel, welche an viele Firmen ging, konnten die ertragsneutralen Posten gesteigert werden.  Auf der anderen Seite gingen aber beispielsweise die Einnahmen aus dem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb. Der Verein sieht sich entsprechend gewappnet, um die anstehenden Aufgaben bewerkstelligen zu können. Die nötige Sicherheit dazu bieten die neu abgeschlossen Verträge über die Bandenwerbung.  Diese Werbefläche konnte um mehr als 60% gesteigert werden. Ein großer Dank und langanhaltender Applaus galt daher den Unternehmen, welche auf diese Weise den Verein unterstützen.Die beiden Kassenprüfer Peter Graf und Peter Fochtner sen. beantragten im Anschluss aufgrund der einwandfreien Kassenführung die Entlastung des Kassiers. Diesem Antrag auf Entlastung wurde ebenso einstimmig zugestimmt wie der Entlastung des Vorstands.

Ehrungen bei der Jahreshauptversammlung des Sportvereins 2021

Von den Mitgliedern, die im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Sportvereins für ihre langjährige Treue ausgezeichnet werden sollten, war nur Rudolf Allgeier (40 Jahre) gekommen. Alle anderen Mitglieder waren entschuldigt.
Zum Ehrenmitglied ernannt wurde Josef Wein (Nobby). Damit wurde seine langjährige Unterstützung besonders im Bereich der Sportplätze gewürdigt. Begonnen hat er 1974 als Unterstützer seines Vaters, der damals Platzwart war. Beim Sportheimbau unterstütze er, genauso wie bei den Planierarbeiten des Hartplatzes, die damaligen Vereinsverantwortlichen. Der zweite Rasenplatz ist ebenfalls durch seine Hilfe entstanden. Die damaligen Weiher wurden ausgehoben und mit Humus gefüllt. Die Fundamente für alle Ballfangzäune hat er ebenfalls ausgehoben und mit einem Freund den Rauputz im gesamten Sportheim aufgebracht. Als Spieler brachte er es auf rund 500 Spiele und als Funktionär war er von 1995 an für 3 Jahre Spielleiter der 1. Mannschaft. Zudem übernahm als Jugendtrainer von 1982 bis 1987 Verantwortung im Verein.
Eine besondere Ehrung erhielt Klaus-Dieter Meyer, der im Gemeindebereich als "der Mausi" bekannt ist. Er ist seit 40 Jahren Mitglied im Verein und steht seit 35 Jahren an der Seitenlinie. Jahrelang war er die rechte Hand von Vereinsmasseur und Ehrenmitglied Hermann Roidl. Mittlerweile hat er sich so viel Wissen angeeignet, dass er seit Jahren die Erstbehandlung von Verletzten auf dem Spielfeld und die Massage der Spieler allein übernimmt. Für dieses Engagement überreichte ihm Ehrenamtsbeauftragter Karl Bauer die Verdienstmedaille in Silber des Bayerischen Fußballverbandes.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

von Links: 2. Vorsitzender Manuel Obermeier, 1. Vorsitzender Markus Hummel, Ehrenamtsbeauftragter Karl Bauer, das neue Ehrenmitglied Josef Wein, Klaus Dieter Meyer und Rudolf Allgeier.
Bereich mit Anhängen

 

Roland Jobst übernimmt 1. Mannschaft in der neuen Saison/Fabian Klieber bleibt Trainer der 2. Mannschaft

Sechs Spieltage sind für den SV Schmidmühlen in der aktuellen Saison der Kreisliga Süd noch zu absolvieren. Nur 1 Punkt trennt den Verein von einem direkten Abstiegsplatz, seit Monaten wird nicht trainiert, geschweige denn gespielt. Für Spieler, Trainer und Vorstandschaft eine schwierige Konstellation, welche in den vergangenen Wochen abgearbeitet werden musste.  Das Ergebnis der Beratungen ist nun offiziell: Sollte die Saison fortgesetzt werden, wird ein langjähriges Vereinsmitglied an der Seitenlinie stehen und versuchen, den Abstieg zu verhindern. In der neuen Spielzeit übernimmt Roland Jobst.

Der Sulzbacher Holger Fleck übernahm zu Beginn der Corona-Saison 2019 das Zepter. Er konnte seine Philosophie aufgrund der Pandamie nie richtig an die Spieler bringen. In der Hinrunde holte er in 13 Spielen noch 20 Punkte. Damit lag man auf Platz 6, nur 2 Punkte hinter dem Tabellenzweiten Neukirchen. Aber dann konnte man keines der restlichen Spiele im Jahr 2019 mehr gewinnen (2 Unentschieden, 2 Niederlagen). Auch der Re-Start brachte mit 4 Punkten in 3 Spielen nicht die erhoffte Ausbeute. Die Gespräche über eine Vertragsverlängerung mit Holger Fleck scheiterten dann vor wenigen Wochen.  Der Trainer informierte die Mannschaft, die für seine Entscheidung volles Verständnis zeigte.

Wie genau und wann die Saison 2019/2021 abgeschlossen wird, steht aktuell ja noch in den Sternen. Sollte es einen erneuten Re-Start geben, dann wird die Trainerposition vereinsintern besetzt. Für die neue Saison, wann immer diese dann auch beginnt, konnte man Roland Jobst engagieren. Der gebürtige Hohenburger Jobst begann seine Trainerkarriere in der Jugendabteilung des 1. FC Schwarzenfeld und war im Anschluss bei der JFG Vilstal, unter anderem als 1. Vorstand und Jugendleiter, engagiert. Ab 2012 trainierte er die 1. Mannschaften des FC Rieden, des TUS Hohenburg und dem SV Hubertus Köfering. Derzeit steht er noch bei der DJK-SV Oberpfraundorf unter Vertrag.

Beim SV Schmidmühlen soll er insbesondere aus den jungen Spielern eine neue, schlagkräftige, Mannschaft formen, welche von erfahrenen Kräften angeführt wird. Theoretisch wechseln rund 15 Spieler in den kommenden beiden Jahren vom Jugend- in den Seniorenbereich. Wie viele es dann tatsächlich sein werden, kann man derzeit aufgrund der Coronapandemie nicht sagen. Diese junge Truppe ist jedenfalls bestens ausgebildet, da sie unter der Anleitung von Gerhard Härtl, Marco Eckstein und Marco Pirzer mehrere Meisterschaften und seit Jahren Kreisligaerfahrung gesammelt haben. Fabian Klieber, der in der neuen Saison Trainer der 2. Mannschaft bleibt, drückte dieser Truppe auch schon seinen Stempel auf.

Ereignisreiches Jahr 2020 und Ausblick 2021

Der Sportverein Schmidmühlen bedankt sich zum Abschluss eines turbulenten Jahres 2020 herzlich bei allen aktiven und passiven Mitgliedern, sowie bei den Freunden und Gönnern, für die Treue und finanzielle Unterstützung. Dank des neuen 1. Vorsitzenden Markus Hummel konnte man im Bereich der Bandenwerbung trotz der COVID-19 Pandemie sogar noch dutzende Meter hinzugewinnen. Insbesondere die Schließung der Gaststätte und das Veranstaltungsverbot haben jedoch ihre finanziellen Spuren hinterlassen.
Zu Beginn des Jahres konzentrierte man sich explizit auf die Suche nach Kandidaten für die neue Vorstandschaft.  Die beiden langjährigen Funktionäre Peter Fochtner (1. Vorsitzender) und Gerhard Härtl (Jugendleiter) hatten frühzeitig bekanntgegeben, bei der anstehenden Neuwahl nicht mehr anzutreten.  Der Trainingsbetrieb startete zunächst planmäßig, doch ab 16.03.2020 war dann plötzlich alles anders. Die Gaststätte musste schließe und das Sportgelände durfte nicht mehr genutzt werden. Hinzu kam ein gewaltiger Wasserschaden aufgrund eines kaputten Ventils. Wenigstens dieser konnte aufgrund der Unterstützung von mehreren Initiativen am Ende doch überschaubar gehalten werden.
Die Abstimmungen und Sitzungen fanden ab März virtuell statt. So konnte man sich auch mit dem wichtigen Thema der Saison Fortsetzung befassen und die Vorbereitung der Jahreshauptversammlung vorantreiben. Dank eines speziell zugeschnittenen Hygienekonzepts konnte der Verein als eine der wenigen Gaststätten im unteren Vilstal am Vatertag (21.05.) wieder öffnen.
Am 17. Juli wurde die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen auf der Terrasse abgehalten. 75 Mitglieder hatten sich dazu eingefunden, was die scheidenden Vorstandsmitglieder sichtlich freute. 25 Jahre war Peter Fochtner in der Vorstandschaft des Vereins tätig, 18 davon als 1. Vorsitzender. Ein gutes Dutzend Aufgaben im Verein hatte er dazu noch übernommen. Jugendtrainer, Platzwart, Sportheimorganisator, SV-Echo-Redakteur und Verantstaltungsorganisator (Rodeo, 70-80-90-jährige Vereinsjubiläen, Erdinger-Cup, Landesfinale Seniorenmannschaften, etc.) waren dabei einige Aufgaben, die er noch, sozusagen nebenbei, übernahm. Ähnlich aktiv war der scheidende Jugendleiter Gerhard Härtl. Markus Hummel, der erst wenige Jahre zuvor nach mehreren Jahrzehnten als Spielleiter bei der Jugend und der 1. Mannschaft zurückgetreten war, übernahm den „Chefposten“. Kassier Tobias Guttenberger regelt die Vereinsjugend und Johannes Lautenschlager wurde sein Nachfolger. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Manuel Obermeier (2. Vorsitzender) und Alexander Preußl (Schriftführer) blieben im Amt. Die Aufgaben innerhalb des Vereinsausschusses wurden neu verteilt und mit Lukas Weiß, Wolfgang Fochtner und Christian Schaller konnte man neue Mitglieder hinzugewinnen.
Der Spielbetrieb, die Gaststätte und das Sportgelände blieben die bestimmenden Themen im Rest des Jahres. Für die Bewirtschaftung des gemeindeeigenen Sportgeländes stellt der Marktgemeinderat einen neuen Walzenmäher zur Verfügung. Der Saisonbeginn wurde aufgrund von Auflagen immer weiter in den Herbst hinein verschoben.  Dann, nach wenigen Wochen zum zweiten Lockdown, wieder eingestellt. Dankenswerterweise verzichteten die Übungsleiter Holger Fleck und Fabian Klieber in dieser Zeit auf ihr Gehalt, was den finanziellen Schaden in Grenzen hielt. In den Gaststättenbetrieb wurden aufgrund der Hygienemaßnahmen hunderte Euros investiert, was aber die erneute Betriebsschließung nicht verhindern konnte. Alle Veranstaltungen, wie beispielsweise die Saisonauftaktparty, der Preisschafkopf, die Christbaumversteigerung und alle Abschlussfeiern mussten abgesagt werden. Dies stimmte alle bedenklich, da der Verein nur rund 30% seiner Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge abdecken kann. Die rund 150 aktiven Vereinsmitglieder mussten immer wieder unterbrechen, hatten Auflagen zu beachten oder konnten gar keine Übungsstunden und Wettkämpfe abhalten.
Der neue Vereinsausschuss traf sich Anfang August zum ersten Mal und gab sich zunächst eine neue Geschäftsordnung. Die Hygienekonzepte für die einzelnen Bereiche (Trainings- und Spielbetrieb, Gaststätte) mussten ständig angepasst werden. Es wurde ein Ideenpool erstellt mit zu erledigenden Aufgaben, deren Folge auch der erste Arbeitseinsatz am 20.09. war. Spielplatz, Terrasse, Dachboden, Garage, Kiosk und die Geh- und Parkflächen wurden entrümpelt, gereinigt und repariert. Eine für die kommenden Jahre entscheidende Sitzung fand dann im Oktober statt.
Dabei ging es zum einen darum, den Verein finanziell gut durch die schwierige Zeit der Pandemie zu führen und zum anderen die Finanzierbarkeit zukünftiger Investitionen (Umrüstung der Flutlichtanlage auf LED, Umbau des oberen Trainingsplatzes in einen Allwetterascheplatz etc.) zu ermöglichen.
Diesem Thema schloss sich ein offener Dialog mit den aktiven Spielern an. Für das Jahr 2021 gilt es nun, diese Aufgaben anzugehen und umzusetzen. Die Vereinsmitglieder und Gemeindebürger können davon ausgehen, dass dies mit hochmotivierten und zukunftsorientierten Ausschussmitgliedern angegangen wird. Man brennt regelrecht darauf, die erarbeiteten Pläne umzusetzen.

Verabschiedung Gerhard Härtl im Juli 2020

Der Verein dankte bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung insbesondere auch dem ausscheidenden Jugendleiter Gerhard Härtl. Mit 18 Jahren wechselte er vom FC Rieden zum SV Schmidmühlen. Das war damals besonders bemerkenswert, weil sein Vater Hans Härtl gewissermaßen der „FC Rieden“ war. Familienintern ging der Wechsel sicherlich nicht diskussionslos über die Bühne. In Schmidmühlen absolvierte er mehr als 400 Spiele in der 1. Mannschaft und war in seiner letzten Spielzeit als Aktiver im Jahr 2002 mit 24 Treffern Torschützenkönig. Zusammen mit dem ebenfalls ausgeschiedenen 1. Vorsitzenden Peter Fochtner trainierte er einige Jugendmannschaften und verfasste mehrere Jahre die Gedichte, die bei den Weihnachtsfeiern vorgetragen wurden. Als Trainer der Alten Herren Mannschaft wurde er zum wiederholten Male Meister einer Spielsaison. Ab der Saison 2006 war er als Trainer in unterschiedlichen Jugendmannschaften aktiv und übernahm 2011 die Funktion als Jugendleiter des Vereins.  Aktuell spielen zahlreiche Fußballer in der 1. und 2. Mannschaft, die ihn als Trainer oder Betreuer erlebt haben. In den nächsten 3 Jahren gibt es sogar keinen Spieler, der nicht irgendwann von den Erfahrungen des engagierten Vereinsmitarbeiters profitiert hat.

Neuer Spindelmäher

Offizielle Übergabe

Vor einigen Tagen, bei der Jahreshauptversammlung des Sportvereins, konnte sich der scheidende 1. Vorsitzende Peter Fochtner bereits beim Marktgemeinderat bedanken. Dieser hatte tags zuvor in seiner Sitzung dem Verein einen Zuschuss in Höhe von rund 26 000 € zum Kauf eines gebrauchten Spindelmähers bewilligt. Offiziell übergeben wurde der Mäher am vergangenen Wochenende durch Bürgermeister Peter Braun. Dieser betonte zum wiederholten Mal, dass dies eine etwas anders zu bewertende Finanzspritze für einen Verein sei. Das komplette Gelände mit rund 35 000 Quadratmetern befindet sich nämlich im Besitz der Gemeinde.
Es wurde ab 1981 gebaut und um die Jahrtausendwende um einen weiteren Sportplatz erweitert. Von Beginn an hatte sich der Sportverein dazu verpflichtet, im Gegenzug für die kostenlose Nutzung die Pflege der Anlage zu übernehmen. Dieses Modell wird aber nicht überall so praktiziert. Bei zahlreichen Gemeinden übernimmt die Instandhaltung nämlich die Kommune, was nicht unbedingt billiger und auch effektiver ist.  Aktuell ist Michael Meier der Platzwart und so wird er der hauptsächliche Nutzer der neuen Maschine sein.  

Im Namen des Vereins war der Kassier der letzten Amtsperiode, Tobias Guttenberger, bei der Übergabe zugegen. Er hatte die Fäden gezogen, um den Zuschuss zu erhalten. Er dankte im Namen des Vereins explizit Bürgermeister Peter Braun, der in den vergangenen Jahren immer wieder Projekte, wie beispielsweise auch den neuen Spielplatz, mit angeschoben und unterstützt hat.

Überwiegend nutzt das Gelände natürlich der Sportverein mit seinen rund 12 Mannschaften. Aber auch andere Vereine nehmen gern das Gelände in Anspruch. So waren dies zuletzt beispielsweise die Schola, die Garde des Faschingskomitees oder auch der  ortsansässige Motorradclub „LOBOS East End“, welcher sein 15-jähriges Bestehen feierte.

Das gesamte Gelände hat unterschiedliche Ansprüche. So gibt es Bereiche, welche nur zweimal jährlich gemäht werden müssen.  Hinzu kommen Gebiete, welche man nur mit einem ganz normalen Rasentraktor mähen kann. Und dann gibt es noch Spielflächen mit höheren Ansprüchen. Für diese ist der neue Mäher angeschafft worden. Interessierte können das frei zugängliche Gelände jederzeit besuchen und sich von den Unterschieden selbst überzeugen.
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Bei dem Mäher handelt es sich um einen John Deere Precision Cut 8700A mit 5 Spindeleinheiten und Spiralfrontrollen.  Er hat einen 4-Zylinder Turbo-Dieselmotor mit Direkteinspritzung und 49,2 PS. Die Mähgeschwindigkeit beträgt bis zu 12 km/h bei einer Mähbreite von 2,54 Metern. Seit seiner Inbetriebnahme 2016 hat er rund 700 Betriebsstunden.geleistet.

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Ehrungen 2020

Zahlreiche Mitglieder ausgezeichnet

Bei der Jahreshauptversammlung des Sportvereins wurden auch wieder zahlreiche Mitglieder geehrt. Dabei wurde Ehrenmitglied Dietmar Kiunke für 60 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet. Viele der Geehrten waren Teil der erfolgreichen Bezirksligamannschaft in den 80er Jahren unter Trainer Anton Zepf. Von Vereinsseite erhielten die Mitglieder eine Urkunde und eine Vereinsnadel für 30 Jahre (Bronze), 40 Jahre (Silber) und Gold (50 Jahre).  Karl Bauer hatte als Ehrenamtsbeauftragter besondere Ehrungen für 50 Jahre Mitgliedschaft (Verbands-Ehrenmedaille in Silber) und 60 Jahre Mitgliedschaft (Verbands-Ehrenmedaille in Gold) besorgt. Georg Müllner, jahrelanger Jugendleiter, Schiedsrichter und Mitarbeiter auf Verbandsebene wurde zum Ehrenmitglied ernannt.  Da er an der Jahreshauptversammlung nicht teilnehmen konnte, wird die Überreichung der Ernennungsurkunde nachgeholt.

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30 Jahre Mitglied: Markus Fochtner, Christian Humml

40 Jahre Mitglied: Irmgard Graf, Valtentin Berschneider, Peter Dammith, Josef Fochtner, Johann Luschmann, Georg Müllner, Anton Preischl

50 Jahre Mitglied: Josef Wein, Johann Braun, Karl Manglberger, Lydia Ringer, Michael Ringer, Markus Stadlmann,

60 Jahre Mitglied: Dietmar Kiunke

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Bericht 2019 und Neuwahl Vorstandschaft

Markus Hummel folgt auf Peter Fochtner

Nach den Lockerungen im Laufe der Corona-Krise für geschlossene Veranstaltungen konnte am vergangenen Freitag nun auch der SV Schmidmühlen seine Jahreshauptversammlung durchführen. Neben den Mitgliederehrungen und dem Geschäftsbericht für 2019 wurden dabei auch Neuwahlen durchgeführt.

Der scheidende 1. Vorsitzende Peter Fochtner zeigte sich bei der Begrüßung überrascht, dass 75 Mitglieder zu der Versammlung im Freien gekommen waren. So groß war der Andrang noch nie. Nach dem Totengedenken und der Feststellung, dass die Formalitäten bezüglich der Einladung und der Beschlussfähigkeit eingehalten wurden, kam er zunächst zur Mitgliederehrung. Diese führte er wieder mit Karl Bauer, dem Ehrenamtsbeauftragten des Vereins, durch. Dabei wurde unter anderem auch Georg Müllner zum Ehrenmitglied ernannt. (gesonderter Bericht folgt)

Im Anschluss daran folgte der Rechenschaftsbericht des Vorstands. Peter Fochtner wies auf die erneut durchgeführten Baumaßnahmen hin. Es wurde eine Terrassenüberdachung gebaut, der Kamin neu abgedichtet und die Terrasse professionell gereinigt werden. Trotz finanzieller Unterstützung von Sponsoren habe man in diesem Bereich wieder mehrere tausend Euro ausgegeben. Im Bereich der Veranstaltungen gab es 2019 erstmals eine Hobby-Fußball-Turnier, welches die 1. Mannschaft organisierte.  Die Feier zum 90-jährigen Vereinsjubiläum wurde vom Vorsitzenden als Verlustgeschäft eingestuft. Insbesondere die Kosten für das Lauterachpokalturnier (Preisgelder, Schiedsrichter, Verköstigung Gastmannschaften) konnte man nicht kompensieren.  Alle anderen Veranstaltungen, die mittlerweile Kult-Status haben, wird man wohl 2020 nicht durchführen können.  Die Sportplätze befinden sich in einem ausgezeichneten Zustand, was vor allem Platzwart Michael Meier zu verdanken ist.  3. Bürgermeister Martin Bauer gab in seinem Grußwort bekannt, dass in der letzten Gemeinderatssitzung der Zuschussantrag des Vereins auf Anschaffung eines Mähers einstimmig bewilligt wurde. Er wies explizit darauf hin, dass dieser Antrag nicht mit anderen Zuschussanträgen zu vergleichen ist. Denn das Gelände gehört nun Mal der Gemeinde, wird nicht nur von Vereinsmitgliedern sondern vielen anderen Bürgern genutzt und wenn der Verein es schon selbstständig pflegt, dann brauche er auch das nötige Gerät dazu. Am Ende seines Berichts kam Fochtner dann noch auf die aktuellen Folgen der Corona-Krise zu sprechen. Frühzeitig habe man sich mit dem Hygieneschutzkonzept für die Gastronomie beschäftigt, so dass man nach der Schließung (16.03.) am 21.05. (Vatertag) unter strengen Auflagen wieder öffnen konnte. Im Bereich des Spielbetriebs sei man skeptisch, ob die Entscheidungen des BFV tatsächlich die bestmögliche Option gewesen ist. Im Verein sei man jedenfalls anderer Meinung und anscheinend in allen anderen Landesverbänden auch. Finanziell wird man einige tausend Euro verlieren, aber Verein habe keine Existenzangst.

Kassier Tobias Guttenberger berichtete von einem Jahresumsatz in Höhe von 168 000 €.  Der Schuldenstand betrug am 31.12.2019 rund 4000 €.  Somit konnte man seit der letzten Großsanierung im Jahre 2012 und dem dadurch entstandenen Schuldenstand von 72 000 € nahezu alles zurückzahlen.  Das Vereinsergebnis insgesamt lag im Jahr 2019 bei 3700 €.  Die Kassenprüfer Peter Fochtner sen und Peter Graf bestätigten eine einwandfreie Kassenführung und die Entlastung des Kassiers erfolgte, ebenso wie die beantragte Entlastung des Vorstands, einstimmig. Die Spieler der 1. und 2. Mannschaft bedankten sich mit Gutscheinen bei den Platzkassieren Dietmar Kiunke und Hans Graf, dem Platzwart Michael Meier, Masseur Klaus-Dieter Meyer („Mausi“). 2. Vorsitzender Manuel Obermeier verabschiedete am Ende des ersten Versammlungsteils den scheidenden 1. Vorsitzenden Peter Fochtner und dankte für dessen Engagement in den vergangenen 25 Jahren. Nach der Versammlung gab es noch eine Verköstigung, welche durch Spenden der neuen Vereinsverantwortlichen finanziert wurde.

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Wahl der neuen Vorstandschaft

3. Bürgermeister Mathias Huger wurde zum Wahlleiter gewählt. Über Mitglieder des neuen Vereinsausschusses (Vorstand plus Beisitzer) wurde einzeln abgestimmt. Folgende Positionen wurden einstimmig gewählt:
Markus Hummel (1. Vorsitzender), Manuel Obermeier (2. Vorsitzender), Johannes Lautenschlager (Kassier), Alexander Preußl (Schriftführer), Christian Humml (Spielleiter, Verantwortlicher Sportheim), Tobias Guttenberger (Jugendleiter), Christian Schaller (2. Kassier), Wolfgang Fochtner (2. Schriftführer),  Michael Meier, Klieber Fabian, Manuel Wein, Martin Graf, Lukas Weiß, Johann Edenharter, Martin Bauer

Karl Bauer bleibt Ehrenamtsbeauftragter des Vereins und auch die Kassenprüfer Peter Fochtner und Peter Graf erklärten sich bereit, eine weitere Prüfung im nächsten Jahr durchzuführen.

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Peter Fochtner, SV Schmidmühlen, pfochtner@googlemail.com