Ferienprogramm 2010

SCHMIDMÜHLEN. Wenn es um das Ferienprogramm in der Marktgemeinde geht, ist auf den Sportverein Verlass. Mit zwei Veranstaltungen setzte der Verein bereits zwei gelungen Eckpfeiler, deren Erfolgsgarantie die Mischung ist: Sport und Kreatives. Drei Tage Fußball pur gab es in dieser Woche beim SV Eintracht Schmidmühlen. Als Partner fungierte bereits das zweite Mal die Hans - Dorfner Fußballschule. Unter der fachkundigen Leitung von Adi Götz (derzeit Trainer der Bezirksligamannschaft des FC Schwarzenfeld) und seinen beiden Assistenten erlebten 35 Kinder bei idealem Fußballwetter mal etwas ganz Besonderes. Täglich wurde von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr geübt. In der Mittagspause von 12:00 h bis 13:30 Uhr konnten sich die Kinder bei warmen Essen etwas erholen, es fand ein Fußballquiz statt und es wurden einige Fußballfilme vorgeführt. In der Mittagspause am Dienstag dann ein zusätzliches Highlight: Der ehemalige Bundesligaspieler (1. FC Nürnberg/FC Bayern München) und Nationalspieler Hans Dorfner nahm mit den Kindern das Mittagessen ein und stand bei zahlreichen Fragen Rede und Antwort. Am Mittwoch gegen 16:00 Uhr war dann das Ende der Veranstaltung: Rund eine halbe Stunde benötigte Adi Götz für die Übergabe der zahlreichen Preise. Diese stammten allesamt aus verschiedenen Disziplinen während der drei Tage, unter anderem Mini-Weltmeisterschaft und Technikabzeichen. Neben Bällen, Urkunden, Medaillen, Geldbeutel und Schweißbändern gab es auch ein paar Schienbeinschützer für den Elfmeterkönig Robert Holler. Jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde mit Bild. Auch der SV Schmidmühlen erhielt eine Spende seitens der Fußballschule. Das wichtigste zum Schluss: Trotz der zahlreichen Spiele gab es, bis auf ein blaues Auge, keine Verletzungen zu beklagen. Verletzungsgefahr war bei der Kreativveranstaltung des SV weniger zu befürchten. Diese leitete Carola Schaller. „Wir basteln einen Regenstab“, unter diesem Motto stand der Workshop. Regenstäbe sind ursprünglich musikalische und rituelle Instrumente, die von einigen Naturvölkern seit langem benutzt werden. Eigentlich werden sie aus abgestorbenen Kakteen gefertigt und mit Kieselsteinchen gefüllt. Auf Kakteen verzichtete man und verwendete lieber Kartonröhrchen. Das Ergebnis waren wirklich gelungene und bunte Regenstäbe. Am Freitag, 20.08.2010 beteiligt sich der SV von 14 bis 16 Uhr mit einer weiteren Veranstaltung (Thema: Wir bemalen ein T-Shirt) am Ferienprogramm (Sportheim Schmidmühlen). (ajp)

Ehrenamtsabend 2009 voller Erfolg

Einsatz der Mitglieder ist Basis für Erfolg
Viel Anerkennung erfuhr der Verein bei den Veranstaltungen, doch ohne engagierte Helfer wäre dies alles nicht möglich.
SCHMIDMÜHLEN. Mit einem gelungenen Ehrenamtsabend schloss der Sportverein Schmidmühlen sein Jubiläumsjahr erfolgreich ab. Auch wenn noch einige Termine anstehen, kann man eine überaus positive Bilanz der vergangenen Monate ziehen. Mit vielen Veranstaltungen hat der SV, wie er in Schmidmühlen kurz und bündig genannt wird, bewiesen, dass er nicht 80 Jahre alt, sondern acht Jahrzehnte jung ist. Dynamisch und voller Tatendrang präsentierte sich der Verein.

Mit einem attraktiven Programm feierte der Sportverein in diesem Jahr sein 80. Jubiläum. Angefangen von der Bezirksmeisterschaft der A-Senioren über den Erdinger-Meistercup bis hin zum Lauterachpokalturnier zeigte sich der Verein gegenüber den rund 40 Gastmannschaften als würdiger Gastgeber. Allseits wurde dem Verein Lob ausgesprochen für die professionelle Organisation und die bestens gepflegten Spielplätze.

Mit vielen Aktionen, nicht nur auf den Fußball hin orientiert, versteht es der SV, Kinder, Jugendliche Erwachsene und Familien in das Vereinsleben zu integrieren. Dabei blieb es in den vergangenen Monaten nicht nur bei sportlichen Aktivitäten, sondern es wurden auch viele Arbeiten im Sportplatzbereich unternommen. Die Bandenwerbung wurde erneuert, die gesamte Flutlichtanlage auf den neuesten Stand gebracht und mit der energetischen Sanierung des Sportheims begonnen. Auch das Grillhäuschen wurde komplett erneuert. Dies war aber nur möglich durch den Einsatz zahlreicher Helfer und Helferinnen.

Um dafür Dank zu sagen, initiierte Vorsitzender Peter Fochtner schon im vergangenen Jahr einen Ehrenamtsabend und auch heuer waren wieder Helfer und Mitglieder zu einer oberpfälzer Brotzeit eingeladen. Das Ehrenamt wird beim Sportverein groß geschrieben und mit Karl Bauer hat der SV einen Ehrenamtsbeauftragten gefunden, der diese Aufgabe mit großer Verantwortung ausübt. Bei ihm, da sind sich alle sicher, ist dieses Amt in besten Händen.

Im Lauf des Abends wurden auch Mitgliederehrungen des Fußballverbandes und des Landessportverbandes durchgeführt. Georg Müllner vom BFV überreichte Markus Hummel das Verbandsehrenzeichen in Gold für 25 Jahre Verdienste im Fußballsport. Markus Hummel gehört schon zu den Urgesteinen im Sportverein und hat seit 25 Jahren verschiedenen Aufgaben übernommen, vor allem als Mannschaftsbetreuer. Hummel erfuhr auch noch eine zweite Ehrung: Peter Stock überreichte in Vertretung von Thomas Gebele vom BLSV Kreis Amberg die Verdienstplakette in Bronze des BLSV. In seiner Würdigung dankte er Hummel für seine ehrenamtliche Tätigkeit und die Unterstützung des Sportverein. Der SVS sei einer der wenigen Vereine in der Oberpfalz, bei dem der Sportplatz komplett mit einer Werbebande umgeben ist. Dies wäre ohne den Einsatz von Markus Hummel nicht möglich gewesen.

Geehrt wurde ebenfalls Georg Müllner. Seit vielen Jahrzehnten, so Vorsitzender Peter Fochtner in seiner Laudatio, ist er eine wichtige Stütze im Verein. Unvergessen ist sein jahrelanges Engagement als Jugendleiter und seit mehr als 20 Jahren gehört er dem Schiedsrichterteam an. Georg Müllner ist außerdem auf Verbandsebene aktiv, worauf man beim SV Schmidmühlen besonders stolz ist, wie SV-Chef Peter Fochtner hervorhob.

Mit einem humorvollen Rückblick in die Vereinsgeschichte, der sich dieses Mal mit der Zeit von 1954 bis etwa 1970 befasste, ließ man diesen Ehrenamtsabend ausklingen. (ajp)



Ehre wem Ehre gebührt – hohe Auszeichnung für Dietmar Kiunke

Foto: SV – Ehrenamtsbeauftragter Karl Bauer, Dietmar Kiunke, Bezirksvorsitzende der Oberpfalz Max Karl

SCHMIDMÜHLEN. Ehre wem Ehre gebührt. Mit dem Ehrenamtspreis des Deutschen Fußballbundes wurde mit Dietmar Kiunke ein echtes Urgestein des Sportvereins Schmidmühlen geehrt. Bereits beim Ehrenamtsabend des SV kündigte der Ehrenamtsbeauftragte des SV, Karl Bauer, diese Ehrung an, die nun in einem festlichen Rahmen in Schwandorf vorgenommen wurde. Die Anforderungen für diese Ehrung sind hoch. Und hier werden nur wirklich verdiente Mitglieder geehrt, die sich über Jahrzehnte für das deutsche Fußballwesen eingesetzt haben, weiß Karl Bauer zu berichten. 31 Jahre spielte Dietmar „Didi“ Kiunke aktiv für den SV. Auch nachdem er die Fußballstiefel an den Nagel gehängt hat, war aber noch nicht Schluss mit seinem Engagement. Seit 1969 ist er im Verein ehrenamtlich aktiv. Von 1969 bis 2000 war Dietmar Kiunke Mitglied im Vereinsausschuss. Von 1974 bis 1978 übte er das Amt des zweiten Vereinskassiers aus. Von 1975 bis dato 2009 ist er immer noch als Platzkassier tätig. An sich würde dieses Engagement schon reichen. Aber nicht für Dietmar Kiunke. Er ist immer vor Ort, wenn es gilt irgend eine Veranstaltung zu organisieren, würdigte Karl Bauer. Ohne die Mithilfe beim Aufbau und die Bereitstellung seinen persönlichen Eigentums wäre der Ablauf z.B. des Erdinger Cups so nicht durchführbar gewesen. Fast täglich ist er am Vereinsgelände und führt alle anfallenden Arbeiten durch. Im Sportheim repariert er defekte Abwasserleitungen oder hilft bei Problemen mit bei der Platzbewässerung. Bis heute ist Dietmar Kiunke beratendes Zusatzmitglied bei besonderen Problemen und Veranstaltungen. Er war und ist immer ein Mittler zwischen Vereinsführung und dem kritischen Vereinsmitgliedern mit dem Ziel, eine effiziente Zusammenarbeit zwischen Verein und Abteilungen zu erreichen. Durch sein vorgelebtes ehrenamtliches, soziales und uneigennütziges Mitarbeiten im Verein hat er eine große Vorbildfunktion für die Jugendlichen das Vereins. Für dieses Engagement erhielt Dietmar Kiunke auch zu Recht diese Ehrung. Zudem ist er ist seit 2001 Ehrenmitglied des Vereins. Die Mittelbayerische Zeitung gratuliert ebenfalls zu dieser hohen Auszeichnung. (ajp)

Zum selben Thema aus dem überregionalen Bereich

"Garanten, dass sich im Sportverein etwas bewegt"

Fussball Beim Ehrenamtstag des Fußballbezirks wurden 36 ehrenamtliche Mitarbeiter der Vereine für ihr Engagement ausgezeichnet.
Von Andreas Allacher

SCHWANDORF/Anberg. 2,7 Millionen Menschen leisten jährlich über 500 Millionen Stunden ehrenamtlicher Arbeit für die 27 Millionen Mitglieder in den deutschen Sportvereinen. 36 dieser "Leuchttürme des Ehrenamts", so MdB Karl Holmeier, wurden jetzt beim Ehrenamtstag des Fußballbezirks Oberpfalz in der Schwandorfer Spitalkirche mit der DFB-Uhr für ihr großes Engagement ausgezeichnet.

Vorne dabei waren die Oberpfälzer Ehrenamtler auf Bayernebene, wo die 24 Kreissieger bereits zwei Wochen davor in München u. a. von Franz Beckenbauer geehrt wurden: Peter Pfaffenzeller (DJK Weiden) als Zweiter und Birgit Wilnauer (TV Nabburg) als Fünfte wie auch Agathe Haas (SG Hohenschambach) wurden in den "100er-Klub des DFB" aufgenommen, der ihnen auch ein Wochenende mit einem Länderspiel-Besuch ermöglicht.

"Die bürgerschaftliche Mitwirkung ist ein unverzichtbares Gut für den Zusammenhalt der Gesellschaft", unterstrich BFV-Bezirksvorsitzender Max Karl die Notwendigkeit, dieses Engagement zu würdigen, um dem Ehrenamtlichen Ermutigung und Bestätigung zu geben. "Sie sorgen in vielfältiger Weise dafür, dass sich im Verein etwas bewegt. Ihre Arbeit braucht nicht bezahlt zu werden; sie wäre und ist auch unbezahlbar", so Karl.

Dies unterstrichen auch Landrat Volker Liedtke und der 3. Schwandorfer Bürgermeister Dieter Jäger, die in einer Talkrunde mit Max Karl ihren Landkreis und ihre Stadt mit vielen Sport- und Freizeitmöglichkeiten vorstellten. "Wir sind auf einem sehr hohen Niveau und haben auch Nachwuchs", betonte Liedtke. "Dieses Pensum wäre von den Kommunen weder zu leisten noch zu bezahlen." Jäger nutzte die Gelegenheit, für das vielseitig belegte Sepp-Simon-Stadion als zukünftiges Zentrum des innerstädtischen Sports zu werben. "Aber die Vereine müssen dies ohne Not wollen!"

Dass sich ehrenamtliches Engagement für die Gesellschaft, aber auch für den Ehrenamtlichen selbst auszahlt und noch mehr auszahlen muss, betonte der frisch gewählte Bundestagsabgeordnete Karl Holmeier, der seine Ehrenamtskarriere als Ministrant und Klassensprecher gestartet hat. "Die Ehrenamtlichen müssen wissen, dass die Politik hinter ihnen steht", kündigte er an, dass sein erster Antrag im Bundestag die Stärkung des Ehrenamts zum Ziel haben wird, die auch im Koalitionsvertrag als Ziel formuliert wurde. Als Urgestein der im BFV seit 1994 laufenden Ehrenamtsbewegung blickte Bezirksehrenamtsbeauftragter Josef Gläßl auf die Aufwärtsentwicklung der letzten Jahre zurück. Immer mehr Vereine bewerben sich um das Gütesiegel der Silbernen und Goldenen Raute, immer mehr würden den Wert der Mitarbeit eines Vereinsehrenamtsbeauftragten erkennen. Mit den Kreisspielleitern nahmen die Kreisehrenamtsbeauftragten Barbara Beer (Kreis I), Josef Gläßl (II) und Georg Höcherl (III) dann die Ehrung der Vereinsmitarbeiter vor.



Sportlerehrung im Jahr 2009

Der Markt Schmidmühlen verfügt über ein breites Sportangebot, das viele Interessen vieler Bürger abdeckt. Für dieses sportliche Angebot zeichnen der Golf- und Landclub, die drei Schützenvereine in der Gemeinde, der Skiclub, die Sportgemeinschaft oder auch der Sportverein verantwortlich. Nicht zu vergessen sind der Fischereiverein, der die Möglichkeit des Sportfischens ermöglicht, aber auch ein Verein wie der Kulturverein, der Kurse in Yoga anbietet oder regelmäßig zu Wanderungen aufbricht. Viel wird im Bereich des Kinder- oder Mutter – Kind – Turnens angeboten, aber auch die Senioren kommen nicht zu kurz. Seit einigen Jahren gehört es zu den guten Gepflogenheiten im Markt Schmidmühlen, dass zum Jahresende erfolgreiche Sportler geehrt werden. Grundlage hierfür ist eine Ehrensatzung des Marktes, die die Ehrungen im Einzelnen regelt. Und wie es sich in den letzten Jahren immer wieder zeigte, gibt es Jahr für Jahr Sportler oder Mannschaften in Schmidmühlen, die sehr erfolgreich bei regionalen oder überregionalen Wettkämpfen abschneiden. Heuer reichte die Spanne der geehrten Sportarten von Fußball bis hin zum Sportschießen oder auch Tischtennis. Erstmals konnte ein Deutscher Meister geehrt werden. Auch wenn seine Disziplin nicht olympisch ist, so kann Peter Bauer zu recht stolz sein auf seinen Deutschen Meistertitel im Sportholzfällen bei den Stihl Timbersports Series. Bürgermeister Peter Braun konnte zur Ehrung viele Sportler und deren Betreuer im Rathaus begrüßen. Er dankte in seinen Grußworten für das breite sportliche Engagement, das die Aktiven und die Betreuer über das ganze Jahr hindurch zeigen. Hier wird Einsatzbereitschaft gezeigt, wie es oftmals bei den bestbezahlten Profis nicht der Fall ist, lobte Bürgermeister Peter Braun Schmidmühlens Vereine. Erfolge sind nicht nur die Früchte harter Trainingsarbeit, sondern es muss auch das Klima in den Vereinen stimmen. Für die zahlreichen Sieger gaben schließlich die verdienten Urkunden in Bronze, Silber und Gold als Anerkennung durch den Markt Schmidmühlen. Zahlenmäßig besonders stark vertreten war heuer der Sportverein, bei dem zwei Mannschaften eine Meisterschaft errang. Eine feste Größe sind jedes Jahr die Sportschützen, die sich immer wieder auf den Meisterschaften – ob Gau-, Landkreis oder Landesmeisterschaften – ganz oben platzieren, aber auch die Tischtennisabteilung der SG, die regelmäßig tolle Erfolge erzielen kann.

Wahnsinn: 55 Kinder beim Sportverein im Kinderturnen

SCHMIDMÜHLEN. Wer am Donnerstag Nachmittag durch die Straßen von Schmidmühlen geht, dem wird wohl eines bald auffallen: Es sind kaum (kleinere) Kinder unterwegs. Der geneigte Leser kann aber beruhigt sein. In Schmidmühlen gibt es – Gott sei Dank – keinen Mangel an Kindern. Aber wo sind sie? Ein kurzer Blick in die Turnhalle der Volksschule reicht - und schon löst sich das Rätsel auf. Es ist Kinderturnen beziehungsweise das Mutter – Kind – Turnen des Sportvereins. Wer in der Turnhalle ein ruhiges Eck finden möchte, der ist an diesem Tag in der Sporthalle falsch. Überall rollt ein Ball, läuft ein Knirps oder rutscht ein Kind von einer improvisierten Rutschbahn- immer die Mama an der Seite. Echtes, vergnügtes Kinderleben – was könnte es da Schöneres geben. Zu verdanken ist diese tolle Einrichtung dem Sportverein. Uns liegt die kindliche Frühförderung sehr am Herzen, betonte SV – Vorsitzender Peter Fochtner (jun.), der zugleich auch der Jugendbeauftragte des Marktes Schmidmühlen ist. Und der SV wird sich hier weiter einbringen, das ist gewiss. Weit über einhundert Kinder betreut der Sportverein in den verschiedenen Abteilungen. Und jeder darf mitmachen. Kinderturnen - seit Jahren nimmt sich der Sportverein dieser Aufgabe an und trägt somit auch zu einem „kinderfreundlichen Schmidmühlen“ bei. 32 Kinder beim letzten Kinderturnen und 23 Kinder beim Mutter – Kind – Turnen – da rührt sich was in der Turnhalle. Dies kommt nicht von ungefähr. Seit vielen Jahren engagieren sich Frieda Bauer (sie muss in diesem Halbjahr aussetzen) und Carola Schaller in dieser Arbeit und dies wird auch wenn den Kindern und Eltern honoriert. Dieses ehrenamtlich Engagement der SV – Übungsleiterinnen und Helferinnen wissen auch die SV – Vorstandsriege und die Verantwortlichen im Rathaus zu schätzen. Als durchaus gelungen darf man auch die SV - Beiträge heuer zum Ferienprogramm bezeichnen. Alles in allem eine tolle Sache, die das Prädikat „besonders wertvoll" verdient.
(ajp)

Schmidmühlen – Ferienprogramm - Toller Erfolg - Monsterrallye

SCHMIDMÜHLEN. Einen tollen Erfolg kann der Sportverein Schmidmühlen beim Ferienprogramm verbuchen. Nach dem Motto „Öfter mal was Neues“ lud der Verein zu einer „Monsterrallye“ ein. 38 Kinder kamen samt Eltern zum Sportgelände, um bei Dunkelheit Spaß und Abenteuer zu erleben. Bevor sich die Kids aber ins Abenteuer stürzen konnten, wurde erst einmal gegrillt und alle bekamen Bratwurstsemmeln und Getränke, spendiert vom SV. Ab 20Uhr bereiteten sich die „Monsterjäger“ mit gemeinsames Spielen am Sportplatz auf ihren Einsatz vor und als es gegen 21Uhr endlich dunkel war, machten sich die 38 Monsterjäger auf die Suche nach neun Monstersteckbriefen, die verteilt um den ganzen Fußballplatz waren. Zu jedem Monster musste eine Frage auf einem Laufzettel beantwortet werden. Nach 50 Minuten kam die erste Gruppe mit dem ausgefüllten Laufzettel zurück und nach und nach trafen auch alle anderen Kinder ein. Als Belohnung gab es für jedes Kind eine Urkunde und einen Hüpfball! Ende war gegen 22:15 Uhr. Ein wirklich gelungener Ferienabend, der von Carola Schaller und vielen SV – Helfern bestens vorbereitet wurde. (ajp)

Presseberichte Juli 2009

Der Sportverein Schmidmühlen kann stolz sein auf seine gute Jugendarbeit im Fußball. Rund 65 Jugendliche stehen derzeit in den einzelnen Jugendkadern des Vereins. Dies ging aus dem Bericht von Jugendleiter Johannes Pirzer hervor. 17 Spieler sind derzeit bei der F – Jugend im Training, bei den Punkterunden im Herbst und im Frühjahr belegte man jeweils den guten vierten Platz. In der Wintersaison hat die F – Jugend an drei Hallenturnieren und an der Hallenkreismeisterschaft teilgenommen. Nur jeweils ein Punkt fehlte der E – Jugend in den Punkterunden zum Meistertitel. Sie bestritt 16 Spiele, von denen elf gewonnen und vier verloren wurde. Einmal endete ein Spiel mit einem Remis. Zum Abschluss der Saison gab es für beide Teams ein Jugendzeltlager. Die D – Junioren erreichten in der Herbstrunde den 2. Platz mit fünf Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage. In der Winterpause dezimierte sich der Kader, so dass in der Frühjahrsrunde in einer Gruppe mit sechs Mannschaften – immerhin noch - der 4.Tabellenplatz belegt wurde. Auch die D – Junioren nahmen an zwei Hallenturnieren teil, wobei sie jedes mal einen guten Mittelfeldplatz belegten. Aushängeschild sind zurzeit die C - Junioren des SV. Nachdem in der Saison 2007 / 2008 unter Trainer Johannes Pirzer der Aufstieg in die Kreisklasse geschafft wurde, legte die Mannschaft in der Saison 2008 /2009 noch mal eins drauf und machte mit ihrem neuen Trainer Dieter Müller den Aufstieg in die Kreisliga perfekt. Nach einem durchwachsenen Start zum Anfang der Saison, rollte das Team um Trainer Müller das Feld von hinten auf . Nach der Winterpause wurde kein Spiel mehr verloren und am letzten Spieltag wurde der zur Winterpause souverän führende Tabellenführer überholt und die Meisterschaft perfekt gemacht. Diesen Aufstieg feierte die Mannschaft mit Trainer und Betreuer in einem Zeltlager am Sportgelände. Die B – Junioren hatten 17 Spieler zur Verfügung und es wurden 68 Trainingseinheiten absolviert, durchschnittlich waren 11 Spieler pro Training anwesend. 21 Punktspiele wurden bestritten zehn gewonnen, ein Unentschieden und fünf verloren, was zum Ende der Saison eine guten 3.Platz bedeutete. Außerdem nahm der Kader an drei Hallenturnieren teil. Kreismeisterschaft in Kümmersbruck, Turnier in Schwandorf und Burglengenfeld. Wie bereits mehrfach berichtet, schlossen auch die Erwachsenenfußballmannschaften mit hervorragenden Ergebnissen ab. So wurde die 2. Mannschaft Meister in der B – Klasse, die erste Mannschaft belegte den 4. Platz in der Kreisliga und die Alten Herren wurden ebenfalls Meister.
(ajp)
Der Sportverein - Auf einen Blick

Dem Sportverein SV Eintracht Schmidmühlen gehören 414 Mitglieder an.
Insgesamt sind 167 Kinder und Jugendliche unter 20 Jahre im Verein.
Den größten Anteil haben mit 103 Mitgliedern die 11 bis 20jährigen.
Dem Verein gehören immerhin noch zehn Mitglieder in der Altersspanne von 81 bis 100 Jahren an.
Der Sportverein beteiligt sich am Marktfest mit einem Pilsstand gegenüber der Sparkasse.

(ajp)

Pressebericht Juli 2009 zu den SV Schmidmühlen ehrt langjährige Schiedsrichter

SCHMIDMÜHLEN. Was wäre ein Fußballspiel ohne Schiedsrichter? Die Frage erübrigt sich eigentlich, denn ohne einen Unparteiischen würde das Spiel gar nicht stattfinden. Da ist es eben wichtig, dass man als Sportverein engagierte Schiedsrichter hat. Der SV Schmidmühlen kann sich glücklich schätzen, mit Hans Eichenseer und Karl Bauer zwei renommierte und weithin geschätzte Referees in seinen Reihen zu haben. Bei der Jahreshauptversammlung ehrte der Vorsitzende Peter Fochtner beide Schiedsrichter für ihr aktives Wirken. Karl Bauer absolvierte 1982 seine Schiedsrichterprüfung. Bis 1988 war er hauptsächlich bei den Jugendspielen eingesetzt, da er nicht nur Schiedsrichter, sondern auch als Betreuer von verschiedenen Mannschaften (2. Mannschaft, Alte Herren, F und E – Jugend) fungierte. Von 1988 bis 1993 war Karl Bauer Schiedsrichter in der Kreisliga und obwohl in dieser Liga unter Beobachtung, musste er nur ein mal die rote Karte zücken. Dies ist sicher ein Beleg dafür eine souveräne Refereetätigkeit. Seit 1993 ist er auch Schiedsrichterassistent und von 1997 bis 2006 (zusammen mit Markus Schwendner, DJK Ensdorf) in der Bezirksoberliga und von 2002 bis 2004 (mit Gerhard Heimler, 1860 München) in der Bezirksliga im Einsatz. Für Karl Bauer ist die gute Kameradschaft in den Schiedsrichtergespannen ein echter Grund, die Schiedsrichtertätigkeit weiterhin auszuüben. Sein Statement: „Da ich all die Jahre noch in keinster Weise Probleme mit den Vereinen und den Spielern hatte, macht es mir großen Spaß weiterhin Spiele zu pfeifen.“ Den Spaß hatte sicher auch Hans Eichenseer in seinen vier Jahrzehnten als Schiedsrichter. Er gehört zu den Urgesteinen des Sportvereins und des oberpfälzer Schiedsrichterwesens. Bereits mit 13 Jahren begann er das Fußballspielen beim SV Schmidmühlen. Fußballstationen waren aber auch der ESV Amberg und der FC Neukirchen. 1967 / 68 absolvierte Hans Eichenseer die Trainer – B – Lizenz in der Sportschule Grünwald. Zu dieser Ausbildung gehörte auch die Schiedsrichterprüfung. Der Schichtdienst als Lokomotivführer ließ es aber nicht zu, eine Trainertätigkeit auszuüben. „So blieb ich bei den Schiedsrichtern hängen“, resümierte Hans Eichenseer. 40 Jahre lang war Hans Eichenseer auf den verschiedenen Fußballplätzen gefragt. Da war nicht nur immer die Unparteilichkeit gefragt, sondern gerade auch im Jugendbereich ein gutes Stück Menschlichkeit. Und wenn man ihn in Schmidmühlen kurzerhand brauchte, ein Anruf genügte. Stolz ist der langjährige Referee auf eine Tatsache: In den vier Jahrzehnten brauchte er nicht einmal ein Sportgericht zu bemühen. Den Schiedsrichtern ist Hans Eichenseer trotz seines Schiedsrichterruhestands immer noch verbunden – als Ehrenmitglied. Und natürlich seinem Heimatverein, dem SV Schmidmühlen, der sicher stolz ist auf zwei ehrenamtliche Vereinsmitglieder – Hans Eichenseer und Karl Bauer-, die sich dem Fußball und dem SV Schmidmühlen „mit Leib und Seele“ verschrieben haben. (ajp)

Pressebricht Juli 2009 zur Jahreshauptversammlung

SCHMIDMÜHLEN. Ein volles Programm hatten die Mitglieder des Sportvereins SV Eintracht bei ihrer Jahreshauptversammlung zu bewältigen. Hierzu konnte SV – Vorsitzender Peter Fochtner jun. viele Mitglieder und Ehrenmitglieder sowie 2. Bürgermeister Josef Popp und Kreisrat Karl Fochtner begrüßen. Gespickt wie das Jahresprogramm anlässlich des 80 jährigen Vereinsjubiläums – der SV wurde 1929 gegründet- war die Tagesordnung. In seinem Rechenschaftsbericht ging SV – Chef Peter Fochtner zunächst auf die Jugendarbeit bzw. auch die Kooperation mit dem Kindergarten ein. Besonders hob Fochtner für den Berichtszeitraum das Benefizspiel der Alten Herren gegen die Feuerwehr heraus. Der Ertrag dieses Benefizspiels wurde dem Kindergarten zur Verfügung gestellt. Ebenso gut gelungen war der Kinderfasching im Vereinsheim des Faschingskomitees – ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat des Kindergartens. Ein Höhepunkt war im abgelaufenen Geschäftsjahr auch das deutsch – amerikanische Kinderfest, das der SV im Rahmen des Ferienprogramms organisierte. Über 100 Jugendliche kamen hier zum SV – Gelände. Zahlreiche sportliche Veranstaltungen setzten im ersten halben Jahr echte Glanzlichter im Jubiläumsjahr. So kämpften die A – Senioren verschiedener Kreise in Schmidmühlen um die Bezirksmeisterschaft, der traditionelle Lauterachwanderpokal wurde auf dem Sportgelände ausgetragen (der SV wurde hier 3.) und natürlich als absolutes Highlight – der Erdinger Cup. Hier war der SV Gastgeber für viele Meistermannschaften aus der Oberpfalz. Über 70 aktive Helfer arbeiteten hinter den Kulissen mit und nur so konnte man dieses Mammutturnier bewältigen. Eine große Aufgabe für den Verein sieht der Vorsitzende beim Unterhalt der Liegenschaften, die nicht nur einen großen personalen Aufwand erfordern, sondern auch finanziell erheblich zu Buche schlagen. Das Sportheim ist in die Jahre gekommen und man kann sich nicht nur mit kosmetischen Reparaturen begnügen, sondern man muss die energetische Sanierung anpacken. Erste Konzepte wurden schon erstellt ebenso erste Maßnahmen ergriffen. Dieses Thema, so Fochtner, wird uns noch die nächsten Jahre begleiten. Aber auch die Pflege der Plätze – sie sind in einem topp Zustand und werden von allen Gastmannschaften gelobt – kosten ihr Geld. Nahezu jedes Produkt hat sich verteuert, der Maschinenpark bedarf ständiger Pflege, führte der Vorsitzende aus. Alles in allem aber könne der SV Schmidmühlen mit dem abgelaufenen Jahr zufrieden sein, schloss Fochtner seinen Bericht. Durchaus positiv fiel auch der Bericht des Kassiers Hans Edenharter aus. Im vergangenen Jahr konnte ein Überschuss erwirtschaftet werden, der allerdings wieder bereits für neue Investitionen verwendet wurde. Nachdem Kassenrevisor Peter Graf eine tadellose Kassenführung bescheinigte, erfolgte die einstimmige Entlastung. Viel hat auch der Sportverein bei der 1000 – Jahr – Feier des Marktes Schmidmühlen vor. Über die geplanten Aktivitäten informierte Vorstandsmitglied Erwin Graf, der hierfür verantwortlich zeichnet. Hier ist man voll und ganz in die Planung und Vorbereitung mit eingebunden und wird in Kooperation mit anderen Vereinen die Bewirtung an den Festtagen übernehmen. Wir müssen alles tun, damit sich bei der 1000 – Jahr – Feier nicht nur der Sportverein der Öffentlichkeit bestens präsentiert, sondern auch der Markt Schmidmühlen, betonte Erwin Graf. Die Beteiligung am Festzug und ein Kinder- und Jugendaktionstag ist ebenfalls geplant. Gute Jugendarbeit leistet der Sportverein nicht nur im Bereich Fußball, sondern auch beim Kinderturnen. Hier hat man mit Frieda Bauer und Carola Schaller zwei hochqualifizierte Übungsleiterinnen, die tolle Arbeit leisten. Carola Schaller gab einen kurzen Überblick über diese Kinderarbeit. Einen schönen Schlusspunkt setzten die Ehrungen von langjährigen Mitgliedern. (Ein weiterer Bericht über den Sportsektor, die Jugendarbeit und die Ehrung zweier verdienter Schiedsrichter erfolgt in einer der nächsten Ausgaben). Die Ehrung der Mitglieder nahm der Ehrenamtsbeauftragte Karl Bauer zusammen mit dem SV – Vorsitzenden Peter Fochtner vor. (ajp)

Erdinger Meistercup

Wer ein Bezirksfinale der „Champions League der Amateure“ ausrichten will, der muss alles von langer Hand voraus planen. Eine enorme zusätzliche Belastung neben dem normalen Vereinsbetrieb, die erst einmal geschultert sein will. Der SV Schmidmühlen hat genau das getan, und am Ende gab es beim Organisationsteam um den Vorsitzender Peter Fochtner nur zufriedene Gesichter. Der Erdinger Meister Cup beim Sportverein Eintracht war ein voller Erfolg. Der Bezirksentscheid 2009 des größten Turniers im Amateurfußball in ganz Europa wird einen guten Platz in der langen Vereinsgeschichte erhalten – das passt genau in das Jubiläumsjahr, denn der SVS wird heuer schließlich stolze 80 Jahre alt. Auch das Rahmenangebot für Sportler und Zuschauer konnte sich sehen lassen. So hatten die rund 70 eingesetzten Mitglieder des SVS am Samstag allerdings kaum einmal eine ruhige Minute – ob nun rund um die Spielfelder oder weiter vorne am Vereinsheim, wo Speis’ und Trank (und Ausruhen) im Mittelpunkt standen. Daran herrschte kein Mangel, und die Besucher machten auch reichlich davon Gebrauch. Keine ruhige Minute hatte speziell Peter Fochtner: Der Vereinsvorsitzende war unermüdlich unterwegs, damit es nirgends im Ablauf „knirschen“ konnte. Das hat sich gelohnt. Tags darauf ließ Fochtner im Gespräch mit der Mittelbayerischen Zeitung verlauten, er habe von allen beteiligten Seiten nur großes Lob für die tolle Organisation erhalten. In einem Verein, wohlgemerkt, der nicht zu den ganz großen in der Oberpfalz gehört. Aber es kommt einfach drauf an, wie gut das Team ist, so Fochtner. Auch Bürgermeister Peter Braun sagte der MZ am Samstag vor Ort, der Verein habe sich da „enorm rein gehängt“, und das zahle sich eben aus. Der Schirmherr war sichtlich stolz auf den großen Trubel in seiner Marktgemeinde. Dazu Peter Fochtner: „Werbung für den Markt Schmidmühlen ist auch Aufgabe des Vereins, und das ist uns voll gelungen.“ Er habe von allen Beteiligten – auch vom Bayerischen Fußballverband und dem Erdinger Weißbräu – „großes Lob“ für das Sportgelände und den hohen Mobilisierungsgrad innerhalb des SV Eintracht erhalten. Fochtner würdigte des Weiteren die „ideale Organisation durch erfahrene Teamleiter“. Dank sagte Fochtner speziell dem Nachbarverein SV Vilshofen, der den Meistermannschaften die Tore für dieses Kleinfeldturnier zur Verfügung gestellt hatte. Äußerst wertvolle Dienste hätten beim Ablauf die Feuerwehr mit der Verkehrsregelung und das Rote Kreuz geleistet. Die nicht so sehr hohen Besucherzahlen auch abends bei der Party schreibt Fochtner allein dem unbeständigen Wetter zu.